Der Gucci-Vorstandchef sieht im Online-Handel die Zukunft für den Verkauf. “Ich bin sicher, dass die Onlinegeschäfte künftig unsere grössten Geschäfte werden “, erklärt Gucci-Group-Vorstandschef Robert Polet gegenüber der Financial Times Deutschland. Er sieht im Internet “eine fantastische Umgebung, um unsere Produkte zu verkaufen.”

Gucci will seinen Kunden zudem Sonderwünsche erfüllen – zunächst im neuen Onlinegeschäft der Juweliermarke Boucheron: “Bei Boucheron.com können Kunden nicht nur online kaufen, sondern auch das Design mancher Stücke mitbestimmen.” Das sei eine grosse Gelegenheit für Gucci, so Polet. “Es gibt einen wichtigen Trend; ich nenne ihn: Speziell für mich gemacht”, schwärmt Polet. Er sieht darin einen wichtigen Trend: “Menschen brauchen so stark wie möglich das Gefühl, dass nicht jeder diejenigen Dinge besitzt, die sie besitzen.”

Damit ist Gucci nicht die erste Luxusmarke, die den Trend Mass-Customization aufgreift. Weltweit beginnen Luxusmarken, die Chancen von Mass-Customisation-Techniken zu begreifen und sie für ihre Geschäftsmodelle einzusetzen. Auch Louis Vuitton, einer von Guccis ärgsten Rivalen, hatte Anfang 2007 angekündigt, sein Internetgeschäft auszubauen.

09.01.2008

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