Die Trendstudie „Webshopping 2009“ der Quelle GmbH bestätigt andere Studien über die Haupthindernisse, welche viele online Shops den Besuchern zumuten. Online Shopper sind anspruchsvolle Kunden: Neben einem guten Preis-Leistungsverhältnis (91,2 Prozent) legen sie Wert auf einfache, bequeme Bestellvorgänge (88,8 Prozent) und Übersichtlichkeit (88,7 Prozent). Shops welche ohne genügend Erfahrung über die Vorlieben der online Nutzer und die Hürden für Bestellvorgänge gemacht werden, verlieren entsprechend viel Umsatz.
Die Studie bestätigt, dass Sicherheit und Datenschutz (25,5 Prozent) sowie gute Erfahrungen bei vorigen Bestellungen (23 Prozent) und Seriosität (19,3 Prozent) ebenfalls wichtige Werte sind. Die Tradition eines Unternehmens oder einer Marke ist für 65,9 Prozent auch beim Online-Kauf wichtig. Aber eben – all dies nützt nichts wenn der Shop den Anforderungen der Kunden nicht gerecht wird.
88 Prozent haben Kauf schon abgebrochen
88,4 Prozent der Internetkäufer haben einen Online-Shop trotz Kaufabsicht schon mit leerem Warenkorb verlassen. Die Gründe für einen solchen Kaufabbruch sind vielfältig. Gemäss vielen Studien und Erfahrungen sind die Versandkosten wichtig (siehe auch Gründe für Bestellabbruch im online Shop).
Undurchsichtige Zahlungsmethoden schrecken gemäss der Quelle-Studie 44,6 Prozent der Befragten ab. Damit werden andere Studien bestätigt, welche belegen, dass dem Bezahlverfahren eine Schlüsselrolle für den langfristigen Erfolg im Online-Handel zukommt. Gemäss einer letztjährigen Studie von ibi Research brechen zum Beispiel vier von fünf Online-Shoppern in Deutschland ihren Kaufvorgang ab, wenn ein Webshop nur die Bezahlung per Vorkasse anbietet. Diese hohe Kaufabbruchquote lässt sich beispielsweise durch das Angebot der Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte um durchschnittlich 60 Prozent verringern.
Doch auch technische Probleme sind immer noch häufig anzutreffen. Gemäss der Quelle-Studie haben 34,1 Prozent bereits wegen Verbindungsschwierigkeiten den Kauf abgebrochen, 33,5 Prozent wegen langen Ladezeiten. Optimierungspotenzial für die Shop-Betreiber sehen die Konsumenten vor allem in den Bereichen Sicherheit (43,8 Prozent), und der Möglichkeit, Produkte online miteinander zu vergleichen (38,4 Prozent). Ein weiteres Hauptproblem ist nach wie vor die Suchfunktion, welche 38,6 Prozent bemängeln (siehe auch Konversionsrate erhöhen: Suchen & Finden).
Die Quelle Webshopping-Studie wurde im April 2009 durchgeführt. Dabei wurden 1.047 Personen zwischen 18 und 64 Jahren online befragt. Markforschungsinstitut: INNOFACT AG
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