Serie: Analytics & AdWords: Besuche und Klicks stimmen nicht überein:

Abweichungen zwischen Klicks und Besuchen

Es gibt viele Ursachen für die Abweichung zwischen Klicks und Besuchen bei AdWords und Analytics.

Nebst den drei häufigsten Ursachen für die Abweichungen zwischen den in AdWords verzeichneten Klicks und den bei Analytics gemessenen Besuchen finden Sie in diesem Artikel drei weitere Ursachen:

1. Redirect auf der AdWords-Landingpage

Wenn der Besucher Ihrer Website auf die  Landingpage umgeleitet wird, läuft ebenfalls einiges verkehrt. Wir geben Ihnen ein Beispiel: Wenn Sie die automatische Tag-Kennzeichnung richtig gesetzt haben, arbeitet Google Analytics mit dem gclid-Parameter. Nehmen wir nun aber an, eine Ihrer Landingpages hat die URL www.beispiel.ch/test/, bei der Einrichtung Ihrer AdWords-Kampagne haben Sie als-URL jedoch www.beispiel.ch/test angegeben (ohne Schrägstrich am Ende). Klickt ein Interessent nun auf Ihre AdWords-Anzeige, wird er wahrscheinlich auf die korrekte Seite (mit Schrägstrich) umgeleitet. Mit allergrösster Wahrscheinlichkeit geht durch diese Umleitung jedoch der gclid-Parameter verloren und der Besuch kann nicht mehr AdWords zugerechnet werden. Google Analytics wertet dies als einen organischen Such-Besuch, anstatt als einen Besuch über eine bezahlte AdWords-Anzeige. Im AdWords-Konto wird der Klick auf die Anzeige jedoch richtig verzeichnet. Dies verursacht also einen Unterschied zwischen der gemessenen Anzahl der Klicks bei AdWords und der Anzahl gemessener Besuche bei Google Analytics.

2. Ungültige AdWords-Klicks

Im Finanzbereich kommt es oft vor, dass Firmen ohne weiteres CHF 25 für einen einzelnen Klick bezahlen. Stellen Sie sich vor, ein Mitbewerber würde alle paar Minuten 40 Mal auf Ihre Anzeige klicken. Um solchem Missbrauch vorzubeugen, beschützt Sie Google AdWords vor Betrügern, was für Sie natürlich ein Vorteil ist (bei Suchmaschinen wie Baidu in China funktioniert dieser Schutz nicht so gut)! Wenn bei Google AdWords „absichtliches Klick-Verhalten“ festgestellt wird, werden die Klicks später herausgefiltert, und Sie brauchen für diese Klicks nicht zu bezahlen. Google Analytics zeigt Ihnen jedoch auch die Besucher, welche sich aus diesen ungültigen Klicks ergaben.

3. Falsch getaggte Werbe-URLs

Die Wahl, ob sie Ihre AdWords-URLs manuell oder automatisch taggen wollen, ist Ihnen überlassen. Sie sollten jedoch niemals beide Methoden zusammen einsetzen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre  Landingpage manuell zu taggen, müssen Sie sich vergewissern, die Tags richtig zu setzen. Wenn Sie keine automatischen Tags setzen und über keine (korrekten) manuellen Tags verfügen, werden keine bezahlten Such-Besuche aufgezeichnet. Der Besuch wird stattdessen als ein organischer Such-Besuch verzeichnet.

Fehlerquellen beheben

Sind die Abweichungen zwischen AdWords-Klicks und den Besuchen in Analytics unverständlich hoch? Möchten Sie wissen wieso und was die Lösung dafür ist?

16.01.2014

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