
Welche Massnahmen können ergriffen werden, um verlorene Rankings wiederherzustellen?
Für die Betroffenen stellt sich die Frage, welche Massnahmen ergriffen werden können, um verlorene Rankings wiederherzustellen. Dazu gab es in den letzten Wochen interessante Hinweise von Google. Doch bevor man sich mit möglichen Problemlösungen beschäftigt, sollte geklärt sein, ob überhaupt ein Update vorlag und um welche Art von Update es sich gehandelt hat.
Viele Updates in den letzten Monaten
Die Liste der vermuteten und bestätigten Updates der vergangenen Monate ist lang. Nachfolgend ist eine Übersicht inklusive Datum zu sehen:
- Core-Update vom 1. August (bestätigt)
- Vermutetes Update von 24. August (nicht bestätigt)
- Vermutetes Update vom 7. September (nicht bestätigt)
- Vermutetes Update vom 11. September (nicht bestätigt)
- Vermutetes Update rund um den 21. September (nicht bestätigt)
- Update am 27. September (bestätigt)
- Vermutetes Update vom 4. Oktober (noch nicht bestätigt)
- Vermutetes Update vom 8. Oktober (noch nicht bestätigt)
- Vermutetes Update vom 16. Oktober (nicht bestätigt).
Jedes dieser Ereignisse wurde begleitet von mehr oder weniger starken Schwankungen der Rankings. Vor allem diejenigen Webseitenbetreiber, die im Zuge dessen eine Verschlechterung ihrer Positionen in den Google-Ergebnissen erfahren haben, stellen sich die Frage, was sie unternehmen können, um den vorherigen Zustand wiederherzustellen.
Dabei muss jeweils zunächst einmal geprüft werden, ob tatsächlich ein Google-Update stattgefunden hat und welche Kriterien einer Webseite betroffen sind.
Google selbst bestätigt nur die wenigsten seiner Updates. Das geschieht meistens dann, wenn es sich um ein sogenanntes Core-Update handelt, welches die grundlegenden Suchealgorithmen betrifft, oder wenn Kriterien betroffen sind, auf welche die Webseitenbetreiber einen direkten Einfluss haben.
Als Beispiele zu nennen sind das Google Core-Update vom 1. August, das auch als Medic-Update bezeichnet wurde, sowie das Speed-Update vom Juli dieses Jahres.
Während bei Updates mit konkretem Bezug wie dem Speed-Update recht klar ist, was auf einer Webseite verbessert werden kann, sieht es bei den Core-Updates anders aus. Diesen stehen die Webmaster oftmals hilflos gegenüber.
Die meisten Google-Updates zielen auf kein bestimmtes Kriterium ab
Die meisten Google-Updates beziehen sich nicht auf bestimmte Eigenschaften von Webseiten. Sie sollen laut Google dazu beitragen, die sich ändernden Bedürfnisse der Nutzer abzubilden. Für Webseitenbetreiber ist es deshalb ratsam, sich immer wieder die Frage zu stellen, ob die Inhalte ihrer Seiten noch den aktuellen Anforderungen entsprechen.
Doch wie genau kann die Relevanz einer Webseite erhöht werden?
Hierbei kommt es vor allem auf die folgenden Kriterien an:
Wie ist das Informationsbedürfnis der Nutzer? Um diese Frage zu beantworten, ist die Kenntnis der Zielgruppe erforderlich. Hilfreich können dabei Suchanfragen sein, über welche die Nutzer auf eine Webseite gelangt sind. Diese Daten stehen zum Beispiel in der Google Search Console zur Verfügung. Lesen Sie dazu auch unseren aktuellen Artikel: Änderung der Zählweise in der Google Search Console – eine Klarstellung.
Ist das Informationsbedürfnis der Nutzer ermittelt, kommt es darauf an, die Informationen hochwertig zu verpacken. Dabei sind die inhaltliche und die formale Qualität entscheidend. Die Inhalte müssen ausserdem technisch so bereitgestellt werden, dass sie den Anforderungen im Hinblick auf Geschwindigkeit (Page Speed), Sicherheit (HTTPS) sowie Mobilfreundlichkeit entsprechen.
Mehr dazu erfahren Sie in unseren Blogartikeln:
- Der mobile Page Speed als Rankingfaktor
- Webseitenbetreiber aufgepasst: Auch Google Chrome wird ab Juli alle Seiten ohne HTTPS als unsicher markieren
- Google Mobile First – die Umstellung auf mobile Indexierung
Ein weiterer Tipp von Google ist, sich bei der inhaltlichen Optimierung von Webseiten an den Richtlinien für Qualitätstester zu orientieren, die Google regelmässig aktualisiert. Diese Richtlinien dienen den von Google beschäftigten Qualitätstestern als Grundlage für die Prüfung von Webseiten. In dem Dokument gibt es zahlreiche Beispiele dafür, was Google als hochwertig bzw. als weniger hochwertig betrachtet.
Fazit
Es gibt leider kein einfaches und kurzfristig wirkendes Mittel, das bei Rankingverlusten nach einem Google-Update helfen kann – es sei denn, das Update bezieht sich auf konkrete Kriterien wie die Ladezeit.
Diejenigen, die negativ von einem Core-Update betroffen sind, müssen ihre Webseite insgesamt auf den Prüfstand stellen und sich fragen, ob die dort verfügbaren Inhalte noch zu den Bedürfnissen der Nutzer passen.
Hilfreich dabei sind die Kenntnis der Zielgruppe, Daten aus der Google Search Console sowie die Google-Richtlinien für Qualitätstester.
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